KonzerteDas wertvollste an Konzerten sind die späteren Erinnerungen. Also etwas, das man mit sich herumträgt und keinem zeigen kann. Mit meinen Bildern möchte ich mir selbst so etwas wie ein Inhaltsverzeichnis meiner Erinnerungen schaffen - mit dem netten Nebeneffekt, dass man diese Bilder zeigen kann. Nicht immer sind mir technisch vernünftige Aufnahmen gelungen. Aber das ist in diesem Fall fast immer zweitrangig!
Mein erstes Konzert mit Eric Clapton. Es war auch die erste Veranstaltung, auf der ich mit meiner damals neuen DigiCam photographiert habe. Zu Beginn habe ich weit von der Bühe einen Sitzplatz gehabt. Ungefähr nach der Hälfte des Konzerts bin ich nach vorne in den Innenraum. "Ach, Du hast eine Kamera? Geh ruhig weiter nach vorne..." So bin ich dann in der ersten/zweiten Reihe gelanden. Das war ein prägendes Erlebnis! Und ich wusste, dass ich ihn nicht zum letzten Mal gesehen hatte...
Das Konzert von Heather Nova war im kölner E-Werk. Obwohl es ja ein kleiner Club ist, hat es mir Spass gemacht, doch sehr weit vorne stehen zu können. Es lohnt sich immer wieder - wenigstens der Aussicht wegen... Ein Kritiker hat mal über sie geschrieben: "Einfache Unterhaltung auf höchstem Niveau". Es ist wirklich schöne Musik von einer netten Frau. Man sollte aber genau hinhören, sonst überhört man leichtfertig kostbare Zeilen sehr persönlicher Songs. Meine Konzert-Kritik habe ich auf Sheryl-Fan.de unter Musik-Tips veröffentlicht.
Tja, was soll ich dazu sagen? Freigenommen und drei Tage München. Wofür? Sheryl! Wir haben uns mit einigen Fans aus Europa in einem münchener youth-hostel einquartiert und ich habe sie endlich live gesehen - am 25.03.2002! Ich konnte es erst glauben, als er vorbei war. Ein ganz besonderes Erlebnis für mich!
Beim 10. Open Air Folk Festival in Duisburg-Rheinhausen (an der Mühle) wurden wir durch diese australische Band überrascht. Die Truppe hat richtig Spass gemacht und kam sehr sympathisch rüber. Das man bei einem Festival ohne Eintritt sowas geboten bekommt, macht Hoffnung ;-)
Ich bin gewissermaßen mit der Musik und der Stimme von Suzanne Vega aufgewachsen. "My name is Luka" und "Toms diner" sind wohl zwei der ersten Lieder, an die ich mich speziell auf CD erinnern kann. Plötzlich live und acapella diese Songs von ihr "vorgesungen" zu bekommen, was etwas ganz Tolles. Die Atmosphäre in der alten Pumpenhalle im Landschaftspark Duisburg Nord tat ihr übriges, um einen unvergesslichen Abend zu bereiten.
Ich wusste, dass sie die Sängerin von Portishead war, kannte aber auch von denen nur ein einziges abgefahrenes Stück. Aber weil die Kritiken durchweg positiv waren, besuchte ich dieses Zusatzkonzert des Traumzeitfestivals 2003 im Landschaftspark Duisburg Nord. Diese Frau gibt wenig Konzerte, weil sie sich nicht wirklich wohl auf der Bühne fühlt. Sie ist offensichtlich schüchtern. Entweder drehte sie sich von der Menge weg, oder versteckte das Gesicht hinter ihren Haaren. Es war ein netter Abend.
Ich war so glücklich. In der Live Music Hall in Köln gab es wieder ein Konzert von Sheryl. Vor allem wieder in einem kleinen Club. Obwohl es wieder keine richtige Europa-Tour gab, fanden ein paar wenige Promo-Gigs statt. Und ich war wieder dabei. Schon in der Warteschlange vor dem Einlass fanden sich viele altbekannte Gesichter. Es war wieder einmal ein unvergesslicher Abend...
Ich hatte Recht behalten: Es ist nicht bei einem Konzert von ihm geblieben. Dieses mal war er mit dem neuen Blues-Album "Me and Mr. Johnsen" auf Tour. Dem entsprechend war die Tracklist sehr interessant. Dazu kamen phantastische Versionen seiner Klassiker. Diese Musik hat mich absolut in den Bann gezogen. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wie ich nach Hause gekommen bin ;-)
Sting ist unumstritten einer der ganz Großen. Seine Musik hat so viele Facetten, wie kaum eine andere. Man erkennt ihn am ersten Takt eines Songs, und doch wiederholt er sich nicht. Für mich ein Genie der heutigen Musik. Und das schon seit so vielen Jahren. Er spielt ganz leicht mit den komplexesten Harmonien und mischt Stilrichtungen unterschiedlichster Art. Danke für ein wunderbares Konzert - mal wieder in Köln; diesmal am Tanzbrunnen.
Eine gute Freundin von Sheryl Crow - das konnte ja schon nichts uninteressantes sein. Im Ernst: Das erste Mal hatte ich von Sarah McLachlan bei "Lilith Fair - A Celebration of Women in Music" gehört. Die danach gekauften CDs waren auch klasse. Das Konzert war technisch eines der perfektesten Konzerte, die ich je erlebt habe und hat mich musikalisch mehr als begeistert. Traumhafte Songs mit netten Erzählungen über deren Entstehung und Sarahs Leben. Einen so emotionalen Abend erschaffen zu können, vermögen nicht viele Musiker.
Nachdem ich die ersten Songs des Albums Scattering Poems vom Julia Hülsmann Trio mit Rebekka Bakken gehört habe, war es klar: Die Scheibe hat einen festen Platz in meiner Top 10! Dann hatte ich die Gelegenheit, Julia mit Band und Anna Lauvergnac live zu sehen/hören (davon gibts nur Bilder in meinem Kopf...). Jetzt sollte es endlich in Mülheim soweit sein. Rebekka nannte den Ort netterweise "Ringlok Schluppen". Diese einzigartige Stimme hat es mir angetan. Wenn ein Musiker sich mit so wundervoller Musik und so viel Spass präsentiert, bleibt einem nichts übrig, als verlegen "Danke!" zu sagen und zuzuhören...
Das war ein ganz besonderes Konzert. Es war an sich nicht "besser" als der Abend mit ihr einen Monat zuvor, aber der Weg, an die Eintrittskarten zu kommen... Ich wurde vom WDR auf die Gästeliste gesetzt.
Ich habe lange überlegt. Viele dieser Aufnahmen sehen auch toll in Farbe aus. Aber ich wollte die Wirkung der Schwarz-weiss Photographie mit eigenen Bildern ausprobieren.
38 Dateien, letzte Aktualisierung am 28.April 2005
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